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Posts Tagged ‘Wasserturm’

Dirk Kohnert hat eine alte Schatulle mit Bildern seiner Eltern gefunden, die viele Jahre Dauergäste auf Langeoog waren. Er hat einige der Fundstücke aus den Jahren 1949 bis 1954 eingescannt und mich gebeten, diese hier zur Verfügung zu stellen. Über Kommentare von alteingesessenen Langeoogern und Interpreationen dessen, was man auf den Bildern sieht, freuen wir uns! (mehr …)

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Zur Jahrhundertfeier 1930: Mein Langeoog!
von Otto Schaffrath, nach der Weise: „Sind wir vereint…“

Du zeigst Dich mir im schönsten Kleide
Nun ich Dich schau vom Wattenmeer…
Auf dir ruht Sonnenschein und Freude
Und lieblich winkt vom Eiland her
Der Wasserturm, das Seefahrtszeichen;
Dort rechts steigt ja das Melkhörn hoch…
So willst Du mir den Frieden reichen
Oh du geliebtes Langeoog! (mehr …)

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Aus dem Tagebuch einer jungen Inselbewohnerin. Eintrag vom 1.7.40:

„In der letzten Nacht um 1 Uhr weckte mich meine Mutter, denn die Flak schoss und wir hörten auch Flugzeuge. Wir gingen sofort in den Luftschutzkeller. Nach einer kurzen Zeit wurden es schon wieder ruhig. Ich legte mich dann ins Bett zum schlafen, während die anderen noch aufblieben. Als ich eben eingeschlafen war wurde ich wieder aufgeweckt. Wir waren gerade im Luftschutzkeller, als ein scharfer Knall ertönt. Als wir draußen waren (…) sahen wir eine große Rauchwolke. Mein Vater und Tjark-Georg fuhren sofort weg, denn sie sind beide in der Feuerwehr. Als sie wiederkamen erzählten sie, dass sechs Bomben abgeworfen worden wären und Uli Peters, Heini Peters und unser Gendarm Schuchard, die beim Wasserturm standen, dadurch getötet wurden. Schuchard lebte erst noch, während Uli und Heini Peters sofort tot waren. Unter den 6 Bomben war eine mit Zeitzündung. Die Bewohner der umliegenden Häuser mussten das Gebiet sofort verlassen. Die Bombe explodierte am Mittag. Sie richtete keine größeren Schäden an. Die Bewohner konnten dann wieder in ihre Häuser gehen. Am Nachmittag haben wir uns die Unglücksstelle angesehen. Die Verkaufsbuden von Tillmann und Scharnbeck waren schwer beschädigt. Auch das Dünenschlösschen und die Schokoladenbude hatten viel abgekriegt. Bei Westerkamps Haus war der Giebel eingedrückt und in den Mauern waren Löcher. In den umliegenden Häusern waren die Fenster zertrümmert.“

Das von der Bombe beschädigte Dünenschlösschen

Das von der Bombe beschädigte Dünenschlösschen

Dünenschlösschen von innen

Dünenschlösschen von innen

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