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Posts Tagged ‘Rudolf Bielefeld’

Rudolf Bielefeld verweist in seinem Buch „Langeoog – Die Insel und ihr Seebad“ von 1927 auf Seite 34 ausdrücklich auf den drei Jahre zuvor von Wilhelm Breves verfassten Roman „Nichts ist als ich und du“, in dem die „Schicksale und die Pastorisierung der Inselgemeinde“ im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts bildhaft dargestellt werden.  Bielefeld schildert diese Jahre in einer knappen Abhandlung wie folgt: „Die furchtbare Weihnachtsflut von 1717 war ein entsetzliches Unglück für die ganze ostfriesische Küste. Vor der Flut wollte man auf dem Ostende von Langeoog eine Kirche bauen, die 28 Fuß lang, 21 Fuß breit und 12 Fuß hoch werden sollte. Aus Strand- und Kollektengeldern hatte man für dieses kleine Gotteshaus einen kleinen Baufonds zusammengebracht. Kanzel und Altar waren schon in Arbeit gegeben. Ja, Georg Albrecht, Fürst von Ostfriesland, hatte sogar die Glocke vom Torfhause bei seinem Schlosse in Bernum der Inselgemeinde geschenkt.

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Diese Anekdote ist dem Buch „Langeoog – Die Insel und ihr Seebad“ von Dr. Rudolf Bielefeld entnommen, das 1927 erschienen ist: „Im Jahre 1856 wurden die esten Badekutschen am Strande aufgestellt. Großes Vergnügen bereitete den Herren namentlich die Kaninchenjagd. Verwilderte Kaninchen hausten schon seit undenklichen Zeiten in den Dünen. Wie sie dort hingekommen sind, ist nicht bekannt. Doch liegt der Schluss nache, dass einst das erste Paar einem Insulaner, der sich mit Kaninchenzucht befasst, entwischt ist. Die bewohnten bald in großer Zahl die bewachsenen Binnendünen; denn diese boten ihnen ein anheimelndes und dabei für ihre Grabungen sehr leicht zu bearbeitendes Gelände, in dem sie also leicht ihre Höhlen und Schlupflöcher herrichten konnten. Nahrung bot das Land in Fülle.  So vermehrten sie sich bald sehr. (mehr …)

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